Übersetzungsgerechtes Schreiben – Schulung für unsere Redakteure

Wir haben gerade unsere Redakteure in Kiel im übersetzungsgerechten Schreiben von Texten (Textproduktion unter Berücksichtigung einer späteren Übersetzung) geschult. Es ist uns gelungen, sie für die alltäglichen Ärgernisse von Übersetzern und Grenzen von Übersetzungsprogrammen zu sensibilisieren und ihnen zu verdeutlichen, warum Konsistenz das A und O ist.
Bessere Ausgangstexte = bessere Übersetzung = Zeit und Geld gespart, das kann jeder nachvollziehen.
Und um bessere Ausgangstexte zu erreichen, muss man nur ein paar kleine Regeln beachten. Die meisten Regeln waren unseren erfahrenen Redakteuren bereits bekannt – aber jetzt haben sie auch das nötige Hintergrundwissen über Translation Tools und Probleme in anderen Sprachen, um verstehen zu können, warum wir nicht glücklich sind, wenn z. B. mitten im Text wiederholt eine Textvariable verwendet wird, die im Deutschen zwar in Singular und Plural gleich ist, in anderen Sprachen aber nicht. tbc?

Die kleinen Unterschiede

Wir lieben unsere freiberuflichen Stamm-Übersetzer, sie sind echte Profis im Übersetzen unserer Aufträge. Unter Zeitdruck schleichen sich bei der E-Mail-Korrespondenz aber natürlich auch mal kleine Fehler ein. Wenn Sie Sprachprofi sind, können Sie ja mal raten, um welchen Muttersprachler es sich handelt – manchmal kann man das ganz gut erkennen:

  • Danke! Schönes Wochenende auch!
  • Im voraus danke ich Ihnen dafür bestens.
  • Ich werde mich darauf sehr freuen, für Sie diesen Auftrag anzunehmen.
  • Lieferung ist im Anbei.
  • Er hat endlich nicht alle Abrechnungen bezahlt.
  • Ich habe soeben Ihnen versehentlich eine Email verschickt.
  • Machen Sie keine Sorge, dass ich es schaffen werde.
  • Manchmal weiß man nie, wo die Grenze in der Terminologie liegt.