Zettelkrieg jetzt auch in Altona? Mais oui bien sûr !

Da kommt man nichts Böses ahnend vom Mittagessen zurück und muss feststellen: Da hat uns jemand den Krieg erklärt!
…und zwar den Haftnotizzettel-Krieg!
In guter Schreibtischtäter-Nerd-Tradition fordern unsere Nachbarn uns zum kreativen Wettstreit heraus. Erstaunlicherweise stammt diese Idee nicht, wie man vielleicht erstmal vermutet, aus dem Mutterland der Klebezettelchen und Open-Space-Büros Amerika, sondern von unseren französischen Nachbarn. Im Sommer 2011 schwelgten wohl ein paar Spieleentwickler wehmütig in guter alter Maxipixelspielzeit – oder suchten nach neuen Kreativitätsquellen – oder hatten einfach immer diese Zetteldinger über (was soll ein Programmierer denn auch mit sowas?) – so richtig dokumentiert ist das nicht. Jedenfalls „antwortete“ das Nachbargebäude und scherzhaft wurde ab sofort gefordert: Déclarez la guerre à vos voisins! (Erklärt Euren Nachbarn den Krieg!)
Das Phänomen breitete sich rasch aus und überquerte bald auch Landesgrenzen, so konnte man schon seit Längerem das neonbunte Treiben auch in St. Pauli bewundern.
Zurück zu uns: Wir antworten mit einer Hommage an das Urheberland, einem französischen „Shadok“ und etwas Pariser Flair:

In diesem Sinne: aux pense-bêtes, citoyens 😉

[von Sandra Bulla]

Faschingsspaß für Technische Redakteure

Nach unserem Adventskalender setzen wir unsere Unterhaltungsserie fort und fordern diesmal Ihre Detektivfähigkeiten!
Fünf Dinge aus den Grundlagen der Technischen Dokumentation haben sich zum Rosenmontag verkleidet – können Sie erraten, was sich hinter der Kostümierung verbirgt? Die Auflösungen finden Sie in diesem Artikel: Adventskalender für Technische Redakteure.

  1. Ich wurde 1969 geboren.
  2. Meine Eltern waren Psychologen.
  3. Ich mag sinnvolle Absätze.
  4. Ich hab so meine Prinzipien, eins davon ist die Prägnanz.
  5. Ich bin ein Hamburger Jung.

  1. Ich kam in den 80er Jahren zur Welt.
  2. Mein größtes Anliegen ist die Eindeutigkeit.
  3. Deutsch ist nicht meine Sprache.
  4. Vor einigen Jahren habe ich mir einen zweiten Vornamen zugelegt.
  5. Ich komme aus der Luftfahrtindustrie.

  1. Ich bin mehr so der Pragmatiker.
  2. Am meisten trifft man mich wohl in der Softwareindustrie.
  3. Wer an mir teilnimmt, muss sich über die Schulter gucken lassen.
  4. Umherwandernde Blicke sind für mich sehr aufschlussreich.
  5. Ich sag Ihnen dann, ob Ihre Anleitung wirklich zum Gebrauch taugt.

  1. Ich bin einfach gestrickt.
  2. Ich bin zwar kein offenes Buch, aber man hat mich auf einen Blick durchschaut.
  3. Ich warne z. B. vor Gefahren, kann aber so viel mehr.
  4. Ich bin sprach- aber nicht immer kulturunabhängig.
  5. Mich gibt’s in schwarz-weiß oder in Farbe.

  1. Ich komm nicht von hier.
  2. Ich komplettiere das große Ganze.
  3. Im Maschinen- und Anlagenbau bin ich ein heikles Thema.
  4. Ich werde oft nur so mitgeschleift.
  5. Ich würde gerne mehr integriert werden.
[von Sandra Bulla]