Praxistipps für Ihren Terminologieleitfaden: Basisinfos für Excel-Listen

Was spuckt unser Terminologie-Toaster heute für Sie aus?
Informationen, die in Ihrer Excel-Terminologieliste enthalten sein
sollten!

 

Damit Ihre Liste im Übersetzungsprozess eingesetzt werden kann, sollten mindestens eine Ausgangssprache und eine (oder mehrere) Zielsprache(n) enthalten sein.
Bauen Sie Ihre Liste so auf, dass jede Zeile einem „Konzept“ entspricht und somit alle Sprachen (inkl. Synonymen und beschreibenden Feldern) nebeneinander angeordnet sind.

Gerade bei Fachbegriffen ist es sinnvoll, eine Definition hinzuzufügen, um Missverständnissen oder Verständnisschwierigkeiten vorzubeugen. Diese Definitionen sind nicht nur hilfreich für die Übersetzer, sondern auch für alle Mitarbeiter innerhalb Ihres Unternehmens (Meinen wir wirklich das Gleiche? Brauchen wir hier zwei verschiedene Benennungen?).

Beschreibende Felder, wie „Status“ oder „Quelle“, können je nach Bedarf und Notwendigkeit hinzugefügt werden. Sie sollten immer rechts von der Benennung stehen, auf die sie sich beziehen.
Erfassen Sie auch „unerwünschte“ Benennungen. Diese können in einem beschreibenden Feld „Status“ z. B. als „verboten“ oder „veraltet“ gekennzeichnet werden. Hierdurch kann im Rahmen der automatischen Terminologieprüfung sichergestellt werden, dass diese Benennungen in der Übersetzung tatsächlich nicht verwendet wurden.

Sobald Sie so eine simple Struktur angelegt haben, können Sie für das nächste Projekt eine Liste befüllen und mit zur Übersetzung geben. Fangen Sie mit den zentralen Fachbegriffen eines Produktes an und beachten Sie, dass die Benennungen so erfasst werden sollten, wie sie später verwendet werden (Schreibweisen für TMS).

[von Susen Blaha]