Happy International
Translation Day!

Am 30. September ist Hieronymustag, der Internationale Tag des Übersetzens!

Benannt ist der Tag nach dem Schutzpatron der Übersetzer, dem heiligen Hieronymus, und auch in diesem Jahr gibt es aus diesem Anlass wieder zahlreiche Lesungen und Veranstaltungen – und zwar nicht nur in Deutschland, sondern weltweit, denn die UN-Vollversammlung hat diesen Tag, der von Übersetzern, Dolmetschern und Terminologen schon seit vielen Jahren gefeiert wird, 2017 offiziell zum „International Translation Day“ erklärt.

In Hamburg gibt es zum Beispiel zwei Veranstaltungen zu Übersetzungen aus dem Norwegischen:

„Neue norwegische Übersetzungen – vom Bilderbuch bis zum Klassiker“: https://weltlesebuehne.de/hamburg/lesungen-hamburg-2019.html

„Hinrich Schmidt-Henkel und Norwegens Klassiker“: https://lesesaal-hamburg.de/calendar/

Doch auch in anderen norddeutschen Städten gibt es interessante Veranstaltungen:

Bremen („Einblicke in das (Innen-)Leben literarischer Übersetzer“):
http://literaturkontor-bremen.de/2019/08/15/mo-30-september/

Flensburg („Zazie in der Metro“):
https://stadtbibliothek.flensburg.de/Kurzmen%C3%BC/Startseite/Zazie-in-der-Metro.php?object=tx,2792.3&ModID=11&FID=2792.216.1

[vom Translation Team]

Spanisch für den Urlaub

Liebe Blogleser,

es ist wieder so weit: Die Urlaubszeit steht vor der Tür. Merken Sie schon die ersten Symptome, die wir in unserem Blog-Beitrag „Technischer Redakteur & urlaubsreif?“ gesammelt haben? Heute haben wir die perfekte Medizin für Sie: Urlaub in Spanien. Wenn Sie mehr über unsere empfohlene Behandlung wissen möchten, lesen Sie bitte weiter. Wir versprechen Ihnen, dass Sie direkt danach Ihren Koffer packen werden.

Ab in den Urlaub!

Die Koffer sind gepackt, der Partner ist bereit und die Haustiere sind für ein paar Tage zu den Nachbarn gezogen. Oh – und die Kinder dürfen Sie bitte nicht vergessen! Dieses Jahr geht es nach Spanien. Aber wohin genau? Spanien ist ein vielseitiges Land, das den Besuchern eine große Auswahl zu bieten hat: Wünschen Sie sich Ruhe und Entspannung, dann stehen Ihnen sowohl die Balearischen als auch die Kanarischen Inseln zur Verfügung. Größte Erholung finden Sie auch bei einem Aufenthalt an der Mittelmeer- oder Atlantikküste. Falls Sie mehr für einen kulturellen Urlaub sind, dann wären große Städte wie Madrid, Barcelona, Valencia oder Bilbao eine gute Option. Und für eine faszinierende Reise durch die Geschichte Spaniens empfehlen wir Ihnen einen Roundtrip durch Andalusien. Sportlichen Urlaubern hat besonders der Norden Spaniens einiges zu bieten: Erleben Sie den Camino de Santiago oder surfen Sie an der südlichen Biskaya- oder Atlantik-Küste. Auch Naturliebhaber sind hier richtig gelandet: Entdecken Sie atemberaubende Landschaften im Nationalpark Picos de Europa, in den Pyrenäen oder im Irati-Wald, einem der größten Waldgebiete Europas.

Ein Tag in Spanien

Nun ist die Zeit gekommen, einen neuen Ort zu entdecken, eine faszinierende Kultur zu erleben und mit einer neuen Sprache zu experimentieren.

Der neue Tag wird in Ihrem Urlaubsort mit ¡buenos días!* willkommen geheißen; im Laufe des Tages können Sie Ihre Mitmenschen mit ¡hola!* begrüßen oder sich mit ¡adiós!* verabschieden. In Spanien gibt es kein Mittagsessen um die deutsche Mittagszeit, da sind die Spanier noch bei ihrem café con leche* oder genießen einen vermú*, der durch einen kleinen tapa* auf Kosten des Hauses begleitet wird. Nach einem kleinen Bummel durch die Stadt können Sie in einem Restaurant Ihrer Wahl einkehren und finden dort immer ein menú de día*: unterschiedliche Gerichte als primer plato, segundo plato y postre* stehen Ihnen zur Auswahl. Diese Art von Menü gibt Ihnen die Möglichkeit, gleich mehrere Spezialitäten zu einem festen Preis auszuprobieren. ¡Que aproveche!* Anschließend und dem wohl bekanntesten Klischee zufolge ist eine große Pause (aka siesta*) angesagt. Auch wenn es sehr klischeehaft ist, stimmt es schon, dass in dieser Zeit weniger Leute auf der Straße zu sehen sind und viele Läden geschlossen haben. Am besten machen Sie einfach mit und gönnen sich eine Ruhepause. Nachmittags geht das Leben weiter: Feierabend und Zeit, Freunde und Familie zu treffen. Und wo findet das statt? In den Bars und auf den Terrassen! Es ist der Moment, den Abend in guter Gesellschaft zu genießen. Wenn Sie es machen wollen wie die Spanier, dann gehört auch eine Kneipentour dazu, um unterschiedliche „tapas und pinchos“ samt caña* auszuprobieren. Und wenn Sie danach noch Kraft haben, lassen Sie den Tag bei dem beliebtesten Getränk Spaniens (Gin Tonic) ausklingen.

Ich verstehe NICHT NUR Bahnhof

Damit Sie Spanien in seiner vollen Pracht genießen können, haben wir für Sie die wichtigsten Vokabeln und Phrasen zusammengefasst.

¡buenos días! Guten Morgen!
¡hola! Hallo!
¡adiós! Tschüs!
café con leche Milchkaffee
vermú weinhaltiges Getränk mit Eis, einer Zitronen- oder Orangenscheibe und einer Olive im Glas als Aperitif
tapa/pincho Appetithäppchen
menú de día: primer plato, segundo plato y postre Tagesmenü: erster und zweiter Gang, samt Nachtisch
¡que aproveche! Guten Appetit!
siesta Mittagsschlaf
caña Bierchen
¡Una cerveza, por favor! Ein Bier, bitte.
gracias Danke
¡hasta pronto! Bis bald
museo Museum
montaña Gebirge
playa Strand

An dieser Stelle möchten wir Ihnen einen schönen und entspannenden Urlaub wünschen. Und falls Sie während der Urlaubszeit noch unsere Unterstützung benötigen, steht Ihnen unser Hamburger Büro wie gewohnt zur Verfügung. ¡Gracias y hasta pronto!

[von Leire Ibáñez Segura]

Auf dem neuesten Stand der Technik: SDL Trados Studio

Eine andere Art von „CAT-Tool“

Heutzutage stellt sich nicht mehr die Frage, wie wichtig es ist, auf dem Laufenden zu bleiben – besonders, wenn es um IT-Technologie geht. Wir bei Condok legen einen großen Wert auf den neuesten Stand der Technik und möchten Ihnen heute unseren Neuzugang in Sachen Technologie präsentieren: Seit ein paar Wochen bereichert die neue Version des Übersetzungstools SDL Trados Studio unseren Arbeitsalltag. Wie dieses Tool für Ihre Projekte von Nutzen ist, lesen Sie gleich hier.

SDL Trados Studio 2019: DAS CAT-Tool in der Übersetzungsbranche

SDL Trados Studio ist ein leistungsstarkes CAT-Tool (CAT steht für „Computer-Aided Translation“) und seine Verwendung ist heute wichtiger denn je. Das Werkzeug unterstützt in erster Linie den menschlichen Übersetzer bei seiner Arbeit: Schon vor der eigentlichen Übersetzung wird der Text analysiert und interne Wiederholungen werden berücksichtigt – das spart Zeit und Kosten, denn unsere Übersetzer müssen diese nur einmalig übersetzen. Die fertige Übersetzung landet dann in einem sogenannten Translation Memory. Dabei reden wir von einer Art Datenbank, die alle zuvor übersetzten Einheiten (aka Segmente) enthält. Diese Segmente lassen sich bei zukünftigen Projekten als Übersetzungsvorschläge abrufen und wiederverwenden. Wenn Sie wissen wollen, wie genau dieses System funktioniert, besuchen Sie gerne unseren Blogartikel Translation Memorys: wo Fachwörter Verstecken spielen. Dort finden Sie weitere interessante Infos zu diesem Thema.  

Allrounder mit großen Vorteilen

Lassen Sie sich überzeugen, warum sich die Zusammenarbeit mit uns und unserem Allrounder lohnt: Höhere Übersetzungsqualität in jeder gewünschten Zielsprache, geringere Lieferfristen bei großen Projekten und langfristige Kosteneinsparungen.

  • Qualitätssicherung: Die Anwendung von SDL Trados Studio 2019 ist insbesondere bei Texten aus dem technischen Bereich von großem Vorteil, da diese Textsorte oft viele Wiederholungen enthält und die Fachterminologie eine wichtige Rolle spielt. Zum einen sorgt das Translation Memory für die Wiederverwendung von bereits übersetzten und geprüften Segmenten aus vorherigen Übersetzungen. Zum anderen gewährleistet die Terminologiedatenbank, dass Ihre Fachterminologie einheitlich angewendet wird. Mithilfe dieses Tools wird die Konsistenz der Texte und der Terminologie sichergestellt. Und das führt zu höherer Qualität.
  • Produktivität: SDL Trados Studio unterstützt unsere Übersetzer beim Übersetzungsprozess. Da dieses Tool eine Wiederverwendung der bereits angefertigten Übersetzungen aus Ihrer technischen Dokumentation ermöglicht, können unsere Übersetzer schneller, genauer und effektiver arbeiten. Dadurch, dass eine Vielzahl an Dateitypen unterstützt wird, lässt sich eine zeitaufwendige (und manchmal leider auch fehleranfällige) Konvertierung Ihrer Dateien in den meisten Fällen vermeiden. Weil Zeit bei der Projekterstellung und Dateivorbereitung eingespart wird, können auch die Übersetzungskosten insgesamt gesenkt werden.
  • Besseres Projektmanagement: Bei dieser Version wurde nicht nur an die Übersetzer, sondern auch an uns Übersetzungsmanager gedacht. Dadurch, dass die User Experience voll und ganz im Mittelpunkt steht, ist die Projektabwicklung nun intuitiver, einfacher und schneller denn je, und das ermöglicht uns eine optimale Nutzung der angebotenen leistungsstarken Funktionen.

Fazit

SDL Trados Studio leistet einen bedeutenden Beitrag zu einem optimierten und kosteneffizienten Übersetzungsprozess und ist bei großen Projekten mit knappen Lieferterminen von großer Hilfe. Im Hinblick sowohl auf die Zeit als auch auf die Kosten Ihrer Übersetzungsprojekte stellt SDL Trados Studio eine Verbesserung dar: Da die Terminologie, dank der Terminologiedatenbank, und die Konsistenz, dank der TMs, im Mittelpunkt stehen, werden die hohe Qualität Ihrer übersetzten Dokumentation ebenso wie ein hohes Maß an Kundenzufriedenheit gewährleistet.

[von Leire Ibáñez Segura] [Photo by Susen Blaha]

Terminologiedatenbanken: Der Schlüssel zu Qualität und Kosteneinsparungen

Sie haben richtig gelesen: Sie können bei der Übersetzung Ihrer Technischen Dokumentation Kosten sparen, ohne dass die Qualität Ihrer Übersetzungen darunter leidet – eine Terminologiedatenbank* macht’s möglich!

Wenn wir Ihre Neugier geweckt haben, dann lesen Sie bitte weiter. Wir erklären Ihnen, was genau unter einer Terminologiedatenbank zu verstehen ist, welche Vorteile sie für Ihr Unternehmen bietet und wie wir Ihnen als spezialisierter Partner zur Seite stehen können.

Terminology as a key

Eine Terminologiedatenbank als Schlüssel

Eine Terminologiedatenbank oder Terminologieliste enthält die Hauptterminologie (und idealerweise die dazugehörigen Übersetzungen) Ihres Unternehmens. Die am häufigsten verwendeten Fachbegriffe aus Ihren Produktbeschreibungen und technischen Dokumenten sowie firmenspezifische Benennungen werden aufgelistet und mit Definitionen, Erläuterungen und/oder Hinweisen zur Verwendung versehen. Wie wir bereits in unserer Serie „Praxistipps für Ihren Terminologieleitfaden: Basisinfos für Excel-Listen und Definitionen“ erläutert haben, werden Fachbegriffe und Benennungen in einer Excel-Liste oder Terminologiedatenbank klar definiert, was Fehldeutungen und Missverständnissen im Ausgangstext vorbeugt und Klarheit schafft. Und das spiegelt sich zugleich in konsistenten Übersetzungen wider.

Einheitliche Terminologie spielt eine große Rolle

Sie kennen das Szenario vielleicht: Jeder Unternehmensbereich (von der Entwicklung und Konstruktion bis hin zur Marketingabteilung) verwendet eine andere Benennung für ein und dasselbe Teil und in der Redaktion fällt es dann schwer, die unterschiedlichen Textvorlagen unter einen Hut zu bringen, weil es keine einheitlichen Vorgaben gibt. Manchmal fallen solche Probleme leider auch erst nach Fertigstellung der Dokumentation (z. B. durch Rückfragen von Übersetzern) auf.
Wenn Sie schon einmal in der Situation waren, nachträglich Terminologie in bestehenden Dokumenten vereinheitlichen zu müssen, dann wissen Sie, wie viel Zeit das in Anspruch nehmen kann. Von den zusätzlichen Kosten ganz zu schweigen.
Genau hier ist die Erstellung einer Terminologiedatenbank mehr als empfehlenswert, um Ihren Arbeitsalltag zu vereinfachen und den Erfolg Ihrer Produkte im Ausland zu gewährleisten.

Ein paar weitere überzeugende Gründe

Einheitliche Terminologie ist ein Bestandteil Ihrer Dokumentation und eine sinnvolle Maßnahme, um die (sprachübergreifende) Kommunikation effizienter zu gestalten. Auf diese Weise kann die Fachkommunikation sowohl zwischen den Mitarbeitern als auch mit den Kunden vereinfacht und verbessert werden, die Qualität Ihrer Produktdokumentation wird gewährleistet und Übersetzungskosten werden langfristig reduziert.

Corporate Image: Eine Terminologiedatenbank leistet einen wichtigen Beitrag zur Kommunikation und zum Informationsaustausch zwischen Ihrem Unternehmen und Ihren Kunden, sodass Ihr Image und das Vertrauen in Ihr Unternehmen gestärkt werden. Zusätzlich kann eine solche Terminologieliste auch Ihren SEO-Maßnahmen dienen: Sowohl beim Unterstützen der Leser mit Erläuterungen zu Ihren Produkten als auch bei den untereinander vernetzten Verlinkungen, die auf natürliche Weise eine gesteigerte Relevanz für Suchmaschinen schaffen.

Produktivität: Wenn sich die (wiederholte) Diskussion über bestimmte Benennungen erübrigt, spart das Zeit. In einer Terminologiedatenbank wird festgelegt, welche Benennungen angewendet werden sollen und welche zu vermeiden sind, und die zusätzlichen Erläuterungen beugen zudem Rückfragen vonseiten der Übersetzer vor. Es kann schneller und genauer gearbeitet werden und „ganz nebenbei“ entstehen so aus konsistenten Ausgangstexten konsistente Übersetzungen.

Qualität: Die Erstellung einer Terminologiedatenbank ist der erste Schritt im Lokalisierungs-/Übersetzungsprozess Ihrer Dokumentation. Dadurch werden die internationale Vermarktung Ihrer Produkte sowie Ihre Produkt- und Markenbotschaften unterstützt. Je konsistenter Ihre Dokumentation ist, desto verständlicher für (potenzielle) Kunden, preiswerter in Hinsicht auf Übersetzungen und effektiver bei den Bearbeitungszeiten. So wird sichergestellt, dass Ihre Qualitätsanforderungen erfüllt werden.

Kosten: Ungeachtet der Tatsache, dass das Erstellen einer Terminologiedatenbank eine mühsame Aufgabe ist, sind die großen Vorteile langfristig zu sehen. Da die Konsistenz Ihrer Dokumentation auch für verkürzte Bearbeitungszeiten sorgt, führt sie indirekt zu Kosteneinsparungen. Zudem können Überarbeitungen einer fehlerhaften Terminologie bei Ihrer Dokumentation (mitunter hohe) Mehrkosten verursachen. Termbanken schaffen hier Klarheit und verringern unnötige Mehrarbeit, indem sie u. a. Konstrukteuren, Redakteuren und Übersetzern als Referenz dienen.

Condok – der Partner an Ihrer Seite

Wir erstellen auf Wunsch aus Ihren Unternehmenstexten per Termextraktion eine Liste möglicher Begriffe und legen damit eine mehrsprachige Terminologiedatenbank für Sie an. Die Terminologiedatenbank dient der Speicherung von Fachbegriffen mit den dazugehörigen Informationen und ermöglicht eine unproblematische Verwaltung und Integration in den Übersetzungsprozess. Diese Terminologiedatenbank hilft bei der korrekten Anwendung der Terminologie in Ihren Übersetzungen, was langfristig die Kosten senkt und die Qualität steigert.

Gerne beraten wir Sie rund um das Thema Terminologiearbeit. Sprechen Sie uns an!

* in Verbindung mit einem Translation-Memory-System

[von Leire Ibáñez Segura]

Übersetzungen ins Portugiesische: Brasilien vs. Portugal

Brasilien und Portugal sind zwei Länder, die die gleiche Sprache verbindet – doch die Unterschiede können mitunter signifikant sein. Zwar liegt der Hauptunterschied oft in der Aussprache, doch einige Wörter und Ausdrücke können in den beiden Ländern ganz unterschiedliche Bedeutungen haben. Heute möchten wir Ihnen ein paar Informationen geben, die Ihnen dabei helfen sollen, die richtige Variante für Ihre Technische Dokumentation auszuwählen.

Portugiesischsprachige Länder
(Weltkarte: © panthermedia.net/ildogesto)

Wussten Sie, dass …

  • … Portugiesisch weltweit von mehr als 250 Millionen Menschen gesprochen wird und damit heute zu den Top 10 der meistgesprochenen Sprachen gehört?
  • … es nicht nur Amtssprache in Portugal und Brasilien ist, sondern auch in Angola, Kap Verde, Guinea-Bissau, São Tomé und Príncipe, Mosambik, Macau, Äquatorialguinea und Osttimor?
  • … die portugiesische Sprache im 15. und 16. Jahrhundert in Afrika und Asien als „Lingua franca“ (Verkehrs- und Handelssprache) galt?

Eine Orthographie für alle

Bis 1990 unterschied sich die Rechtschreibung in den portugiesischsprachigen Ländern, mit einer Rechtschreibnorm für Brasilien einerseits und einer Rechtschreibnorm für Portugal und die anderen portugiesischsprachigen Länder andererseits. Erst dann wurden durch ein internationales Abkommen einheitliche Regeln für die Gemeinschaft der Portugiesischsprachigen Länder geschaffen. Den zwei unterschiedlichen Rechtschreibnormen wurde damit zwar ein Ende gesetzt, aber dennoch gibt es natürlich weiterhin Abweichungen beim Gebrauch und bei der Aussprache.

Die direkte Anrede: unterschiedliche Verwendung von „você“

Die Art und Weise, wie Sie Ihre Kunden ansprechen, spielt eine große Rolle. Das gilt hier umso mehr, da die beiden Varianten der portugiesischen Sprache in diesem Punkt völlig voneinander abweichen. Daher ist es wichtig, die Zielgruppe bzw. das Zielland nicht aus den Augen zu verlieren.
Im europäischen Portugiesisch wird für die informelle Kommunikation (deutsch: „du“) das Personalpronomen „tu“ verwendet, während man für die formelle Anrede (deutsch: „Sie“) „você“ benutzt.
Im brasilianischen Portugiesisch dagegen gilt das Personalpronomen „você“ als informell (deutsch: „du“). Für die formale Kommunikation (deutsch: „Sie“) wird „o senhor“ oder „a senhora“ verwendet.
Folglich kann die falsche Variante des Portugiesischen schnell dazu führen, dass man seine Kunden versehentlich duzt – ein Fauxpas, den es unbedingt zu vermeiden gilt.

Unterschiedlicher Wortschatz

Hier finden Sie eine kleine Auswahl einiger ganz alltäglicher Vokabeln. Diese Unterschiede stellen in der Regel kein Hindernis für die Alltagskommunikation dar, fallen den Portugiesen bzw. Brasilianern aber auf – ähnlich wie es oft bei Deutschen und Österreichern der Fall ist.

Deutsch Portugiesisch
(Brasilien)
Portugiesisch
(Portugal)
Ausweis carteira de identidade Cartão de Cidadão
Bus ônibus autocarro
Zug trem comboio
Rechnung nota fiscal fatura
Schinken presunto fiambre
Zebrastreifen faixa de pedestres passadeira
Handy (telefone) celular telemóvel

Doch nicht nur im allgemeinen Wortschatz, auch in der technischen Fachsprache gibt es Unterschiede. Hier ein paar Beispiele:

Deutsch Portugiesisch
(Brasilien)
Portugiesisch
(Portugal)
Kraftstoffkühler resfriador de
combustível
radiador de
combustível
Anlassluftventil válvula de ar
de partida
válvula de ar
de arranque
Stecker plugue ficha elétrica
Warmwasserboileraquecedor de águaesquentador de água
Bremsefreiotravão

Für welche Variante soll ich mich nun entscheiden?

Diese Frage müssen wir leider mit Gegenfragen beantworten: Welches ist das Zielland Ihrer Produkte? Wo sitzen Ihre Kollegen oder Geschäftspartner? Welche Zielgruppe wollen Sie erreichen?
Diese Punkte müssen unbedingt berücksichtigt werden, damit die Übersetzung ihren Zweck bestmöglich erfüllen kann.

Auch in anderen Sprachen gibt es oft verschiedene Varianten, die berücksichtigt werden müssen, wenn Sie Ihre Zielgruppe angemessen erreichen wollen. Denken Sie nur an britisches, amerikanisches und kanadisches Englisch oder an die vielen verschiedenen Länder, in denen Spanisch gesprochen wird.

Wenn Sie Ihre Produkte in portugiesischsprachigen Märkten vertreiben oder dort Geschäftspartner haben, dann sind Sie bei uns genau richtig. Wir unterstützen Sie bei allen Themen und Fragen rund um den Übersetzungsprozess. Nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf und lassen Sie sich von uns beraten.

Muito obrigada!

[von Leire Ibáñez Segura und Susen Blaha]

Professionelle Übersetzungen sind Gold wert

Zum internationalen Übersetzertag am 30. September möchten wir einmal daran erinnern, warum Übersetzungen besonders für Unternehmen wichtig sind: Sie eröffnen größere Märkte für ihre Produkte! Eine mehrsprachige Webseite ermöglicht z. B., dass die Produkte auch in vielen anderen Ländern aufgefunden werden können, denn Kunden suchen in ihrer eigenen Sprache im Internet.

Doch Vorsicht: Eine Übersetzung erzielt nur den gewünschten Effekt, wenn sie auch gut ist. Und gute Übersetzungen bleiben professionellen Übersetzern vorbehalten.

Welchen Toaster würden Sie eher kaufen?

Toaster_translation1

  • Edelstahl-Karosserie-Funktionstasten
  • 2 langer Schlitz: Zwei extra lange Schlitze für alle Arten von Brot passen
  • Kontrolle, wie Sie wollen jede Scheibe mit unabhängigen Kontrollen getan.
  • Anti-Marmelade-Funktion
  • Toast gefrorenes Brot und sanft aufkühlen kalt Toast
  • Krümel-Tray und Schnur Lagerung halten Dinge ordentlich

Toaster_translation2

  • Funktionstasten aus Edelstahl
  • Zwei lange Schlitze, in die alle Brotsorten passen
  • Funktionstasten für individuelle Bräunung des Toastes in jedem Schlitz
  • Funktion gegen Verklemmen von Toast und Brot im Toaster
  • Gefrorenes Brot toasten und kaltes Toast schonend erwärmen
  • Krümelschublade und Kabelfach für Sauberkeit und Ordnung

Die Texte vom orangen Toaster sind maschinelle Übersetzungen von verschiedenen englischen Toaster-Produktbeschreibungen im Internet. Schade eigentlich, wer wünscht sich nicht eine Anti-Marmelade-Funktion, wenn man morgens im Halbschlaf versehentlich das Marmeladenbrot in den Toaster gesteckt hat? Der Toaster würde automatisch die heruntertropfende Marmelade auffangen, nach draußen ableiten und mit einem empörten lauten Piepen das Marmeladenbrot wieder auswerfen, sodass man sofort hellwach ist, weil man erschrocken versucht, das Brot aufzufangen. Wie viele enttäuschte Kunden das Produkt wohl zurückschicken würden?

Aber diese offensichtlich falschen maschinellen Übersetzungen sind nur die Spitze des Eisbergs. Auch übersetzende Menschen machen viele Fehler, wenn sie keine Profis sind. Manche Fehler springen einem nicht sofort ins Gesicht, aber hinterlassen so ein Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt. Will man sich wirklich damit zufriedengeben?

Je professioneller die Übersetzungen sind, desto besser wirken die Produkte. Je besser Ihre Anleitungen und deren Übersetzungen sind, desto weniger Fehlbedienung ist möglich und entsprechend sinken die Kosten für Reklamation und technischen Support und das Risiko, dass Kunden enttäuscht sind oder sich schlimmstenfalls verletzen.

Professionelle Übersetzungen sollte man also nicht als teures, notwendiges Übel betrachten – sie machen Gewinne auf ausländischen Märkten erst möglich!

Allen Kolleginnen und Kollegen, die mit ihrer Arbeit zum internationalen Erfolg vieler Unternehmen beitragen, wünschen wir einen schönen internationalen Übersetzertag! Wir werden wohl mit Marmeladenbrot und „sanft aufgekühltem“ Champagner feiern.

 

[von Sandra Bulla]

Halloween gut überstanden?

Liebe Übersetzer, Lektoren, Übersetzungsmanager, habt ihr Halloween gut überstanden? Oder sind euch solch gruselige Sachen passiert?

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Verstümmelter Text
Habt ihr einen Text ohne Kontext zur Übersetzung oder Korrektur erhalten? Einen verstümmelten Text, der auch nach einer Séance nicht einzuordnen ist? Ja, das kennen wir, argh!
Da hilft dann nur, den Ansprechpartner für den Text zu fragen …

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Geisterhafte Abwesenheit
… der Ansprechpartner für euren Text ist aber gerade abwesend. Macht nichts! Schnell die Vertretung aus der Abwesenheitsnachricht angeschrieben. Oh nein, da ist prompt die Abwesenheitsnachricht der Vertretung, in der auf den Ansprechpartner verwiesen wird. Buh!

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Schwarze CATzen

OK, erstmal losgearbeitet. Aber was ist das? Unser CAT* liefert lauter falsche Übersetzungen! Und Termini, die man schon längst korrigiert hatte, tauchen als Zombiewörter plötzlich wieder auf. Was zum …

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Übernatürlicher Liefertermin
Oh, der Ansprechpartner hat sich doch noch per E-Mail gemeldet! Allerdings nur, um mitzuteilen, dass die Lieferung jetzt früher erfolgen muss, also asap/über Nacht/am besten gestern.
Wo war noch der Zauberstab? Ach ja hier … Kracks. Warum ich?

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Verfluchtes Material
Gleich fertig, nur noch schnell den Text ausgedruckt und korrekturgelesen! Vielleicht schafft man doch noch den übernatürlichen Liefertermin … Aber Moment mal, wieso ist hier plötzlich alles rot? Der Rotstift scheint verflucht zu sein, oder warum sollte er sonst gerade jetzt ein blutiges Massaker auf Papier und Händen anrichten? Grrr …

 

Wir hoffen, bei euch ist alles glatt gegangen und ihr habt nicht so viel Pech auf einmal gehabt! 😉 Teilt gerne eure „gruseligen” Erlebnisse aus dem Arbeitsalltag mit uns in den Kommentaren!

Mehr zum Thema Halloween und Technische Dokumentation: Happy Halloween! Gruselige Situationen für Übersetzer

*CAT = computer-aided translation

 

[von Sandra Bulla]

Weiterbildung für Fachübersetzer

Ein professioneller Fachübersetzer muss nicht nur in seinen Arbeitssprachen geübt bleiben und sprachliche Veränderungen verfolgen, sondern auch seine Sachkenntnisse aktuell halten und erweitern. Kostenlose Vorträge und Veranstaltungen an Hochschulen sind eine gute Möglichkeit sich weiterzubilden. Wir stellen zwei aktuelle Möglichkeiten in Hamburg vor.

1. Maritime Nacht an der Technischen Universität Hamburg (TUHH)

icon_moewe_hutAm 30. September von 17 bis 22 Uhr werden an der TUHH viele Vorträge zu maritimen Themen geboten. Diese Veranstaltung ist besonders für Technik-Fachübersetzer interessant.

Drei Beispiele aus den fast 50 Beiträgen:

 

 

Elektrotechnik an Bord: Die Bedeutung nimmt stetig zu
Prof. Dr.-Ing. Günter Ackermann, TU Hamburg, Institut für elektrische Energiesysteme und Automation

Realisierte Beispiele von „Green Shipping“ und Einblicke in Maritim 4.0
Peter Dibowski, Siemens, Process Industries and Drives

Gut geschlürft: Neue Wege zur geräuschlosen Errichtung von Offshore-Windenergieanlagen
Marc Stapelfeldt, TU Hamburg, Institut für Geotechnik und Baubetrieb

Alle Vorträge und weitere Details finden Sie hier: https://www.mat.tuhh.de/veranstaltungen/maritime-nacht/

 

 2. Öffentliche Vorträge an der Universität Hamburg

Tipps für RechtschreibungUnter den öffentlichen Vorträgen an der Universität Hamburg sind auch im Wintersemester 2016/2017 wieder einige für Fachübersetzer interessante Beiträge dabei: von Mehrsprachigkeit über Maschinelles Übersetzen bis Nanotechnologie.

 

 

–> Fachbereich Mehrsprachigkeit/Kultur/Literatur

Sprachen und Identitäten (29.11.2016)
Prof. Dr. Adelheit Hu, Multilingual Learning and Literacies, University of Luxemburg
Aus der Reihe: Interkulturelle Bildung

Die Multilingualität der Literatur aus Zentraleuropa (24.01.2017)
Prof. Dr. Renata Makarska, Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft, Arbeitsbereich Polnisch, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Aus der Reihe: Go East – Go West!

–> Fachbereich Linguistik

Maschinelles Übersetzen und parallele Korpora am Beispiel von Yoruba-Englisch (10.01.2017)
Prof. Dr. Henning Schreiber, Abteilung Afrikanistik und Äthiopistik, Fachbereich Asien-Afrika-Wissenschaften, Universität Hamburg
Aus der Reihe: Empirieformate in der linguistischen Forschung

–> Fachbereich Physik/Technik

Mit (Gold und) brillanten Röntgenstrahlen gegen Krebs – ein neuer Weg zur medizinischen Diagnostik (29.11.2016)
Prof. Dr. Florian Grüner, Fachbereich Physik, Institut für Experimentalphysik, Universität Hamburg
Aus der Reihe: Physik im Alltag

Elektrochemische Speicher: Was kommt nach der Lithium-Ionen-Batterie? (19.10.2016)
Prof. Dr. Michael Fröba, Institut für Anorganische und Angewandte Chemie, Universität Hamburg

Zwei-dimensionale Nanomaterialien für zukünftige Solarzellen (18.01.2017)
PD Dr. Christian Klinke, Institut für Physikalische Chemie, Universität Hamburg und Centrum für Angewandte Nanotechnologie (CAN) GmbH
Aus der Reihe: Materialien und Technologien für die Energiewende

Alle Vorträge und weitere Details finden Sie hier: https://www.aww.uni-hamburg.de/de/oeffentliche-vortraege/programm.html

[vom Translation Team]

Frohes neues Jahr!

Frohes neues 2016Wir wünschen allen Bloglesern, Mitarbeitern und Kunden ein schönes und erfolgreiches 2016!

 

Wir freuen uns auf

  • die Arbeit mit neuen Teammitgliedern und Kollegen,
  • neue Projekte und neue Fachgebiete,
  • Fachveranstaltungen und Weiterbildung,
  • die Arbeit an neuen Blogartikeln!

 

 

Dienstleister für Projekte im Bereich Übersetzung und Technische Dokumentation gesucht? Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf: www.condok-translations.de

 

Übersetzer-ABC

CAT

Warum gibt es eigentlich so viel „CAT Content“ bei Übersetzern? (Auflösung siehe C)

Liebe Blogleser/innen,
wir verabschieden uns von diesem Jahr mit unserem Übersetzer-ABC.

Interessante Blogartikel zu den Themen haben wir am Ende des Artikels verlinkt.

Wir wünschen euch/Ihnen schöne Weihnachten und einen großartigen & heiteren Jahresanfang!

 

 

 

 

  • A wie Ausgangstext (AT). Der Text in einer Ausgangssprache, der in eine Zielsprache übersetzt wird.
  • B wie beglaubigte Übersetzung. Eine beglaubigte Übersetzung wird für den internationalen Rechtsverkehr verwendet (z. B. Urkunden). Sie darf nur von gerichtlich ermächtigten Übersetzern durchgeführt werden und unterliegt besonderen Anforderungen und Vorgaben.
  • C wie Computer-Aided Translation (CAT). Siehe T.
  • D wie Definition. Das A und O guter Terminologiearbeit! Vermeiden sollte man allerdings die Zirkeldefinition (siehe Z).
  • E wie Entlehnung. Eine Form der Benennungsbildung. Bei einer Entlehnung werden Wörter aus einer Sprache in eine andere übernommen.
  • F wie Füllwörter. Wörter wie „einfach“ und „ja“ sind in der Regel unnötig und sollten in Technischer Dokumentation vermieden werden.
  • G wie Gedankenstrich. Darf keinesfalls verwechselt werden mit dem Bindestrich.
  • H wie Hundert-Prozent-Treffer. Zeigt in einem Translation-Memory-System an, dass das Ausgangssegment zuvor schon einmal übersetzt wurde … aber auch Hundert-Prozent-Treffer sind nicht immer 100%ig richtig (Kontext).
  • I wie Inkonsistenz. Inkonsistenzen lassen sich durch gutes Terminologiemanagement minimieren.
  • J wie Jeck. Bei Übersetzungen ist es wichtig, die Sprachvariante der Zielgruppe zu berücksichtigen. Bei Bedienungsanleitungen lautet die Frage oft: „Englisch für die USA oder für Großbritannien?“, „Französisch für Frankreich oder Kanada?“. Bei Werbeslogans kann sogar der Dialekt der jeweiligen Zielgruppe entscheidend sein: „Jede Jeck es anders“, wie der Kölner sagt.
  • K wie Korrekturlesen. Prüfung eines Textes hinsichtlich Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik.
  • L wie Lektorat. Umfasst die formale (vgl. K) und inhaltliche Überprüfung eines Textes.
  • M wie Morphem. Die kleinste bedeutungstragende Spracheinheit.
  • N wie Nominalisierungen. Entstehen zum Beispiel, wenn man aus einem Verb ein Substantiv macht. Nominalisierungen gehen besonders häufig mit bedeutungsschwachen Verben einher, daher sollte man sie in Technischer Dokumentation vermeiden (z. B. Einstellung vornehmen vs. einstellen).
  • O wie Originalbetriebsanleitung. Laut Maschinenrichtlinie müssen die Sprachfassungen, für die der Hersteller (oder sein Bevollmächtigter) die Verantwortung übernimmt, als „Originalbetriebsanleitung“ gekennzeichnet werden.
  • P wie Pseudoübersetzung. Verwenden von Platzhalterzeichen als „Übersetzung“. Dies wird vor allem bei Softwarelokalisierung genutzt, um vor der Übersetzung zu prüfen, ob alle Zeichen richtig dargestellt werden können.
  • Q wie Qualitätssicherung. Im Übersetzungsbereich umfasst die Qualitätssicherung u. a. die sorgfältige Auswahl eines qualifizierten Übersetzers und ein Lektorat des Zieltextes durch einen weiteren qualifizierten Übersetzer.
  • R wie Rückübersetzung. Eine Übersetzung eines bereits übersetzten Textes zurück in die Originalsprache. Eine Methode, die fälschlicherweise auch zur Qualitätssicherung eingesetzt wird, aber so einfach funktioniert Sprache in der Regel nicht.
  • S wie Scheinanglizismus. Sieht englisch aus, hört sich englisch an … hat aber im angelsächsischen Sprachraum eine ganz andere oder schlicht gar keine Bedeutung.
  • T wie Translation Memory. Siehe C.
  • Ue wie Übersetzungsgerechtes Schreiben. Hierbei gilt es, schon bei der Erstellung der Technischen Dokumentation eine spätere Übersetzung zu berücksichtigen. (Dies betrifft u.a. die Konsistenz des Ausgangstextes und bestimmte Vorgaben bei der Gestaltung des Layouts.)
  • V wie Variablen. Textvariablen sollten keinesfalls Text enthalten, der gebeugt werden muss. Lieber nur Produktbezeichnungen wie „XY 2000“ verwenden.
  • W wie Wörter. Die Anzahl der Wörter in einem Text wird zur Berechnung von Preis und Lieferzeit herangezogen. Eine Angabe von Seitenzahlen ist für diese Auskünfte nicht ausreichend.
  • X wie X-te Änderung. Wird der Ausgangstext ständig geändert, während er sich schon in Übersetzung befindet, verursacht das unnötigen Aufwand und führt zu Lieferverzögerungen.
  • Y wie Yard. Nur ein Beispiel für eine ggf. zu lokalisierende Einheit. Bei einer Übersetzung sollte auch geprüft werden, ob z. B. das Maßsystem an das Zielland angepasst werden muss.
  • Z wie Zirkeldefinition. Siehe „C“ und „T“ 😉
    Eine Zirkeldefinition ist eine Definition, die den Begriff, der definiert werden soll, in der Erklärung verwendet.

 Zugehörige Blogartikel:

A: Abkürzungen (AT)
B: Beglaubigungen
C, T, H: CAT, Translation Memory, 100%
D, Z: Definitionen
E, M: Terminologiebildung
F: Füllwörter
G: Gedankenstrich
I: Inkonsistenz
J, U: Zielgruppe, übersetzungsgerechtes Schreiben
K, L: Korrekturlesen
N: Nominalisierung
Q: Qualitätssicherung
S: Scheinanglizismus
V: Variablen
W: Wörter

[vom Translation Team] [Photo by Susen Blaha]